Sonntag, 1. März 2015

Tschüss, mein kleiner Lenny

Nein, das Jahr beginnt überhaupt nicht gut. Mein kleiner frecher Lenny, der einmal der hübscheste Welli war, nahm  am 28. Februar um 18.30 Uhr von Robby, Olli, Simon und Taifun und mir Abschied. Mach's gut, mein Schatzi!

Ich musste ihn leider einschläfern lassen. Es ging jetzt doch alles sehr schnell. Ich wusste zwar immer, dass nach Ausbruch der Viruserkrankung PBFD die Wellensittiche nur noch ca. 2-3 Jahre leben, zumindest bei der schweren Verlaufsform wie Lenny es getroffen hat, aber ich war völlig überrumpelt, als es gestern dann doch dazu kam, dass ich sagte, es reicht jetzt, er soll nicht weiter leiden.

Er hatte die letzte Zeit auch fast nur noch geschlafen und gefressen. Zu mehr hatte er keine Lust mehr.

Im letzten Jahr im Juni begann die zweite Stufe der Erkrankung so langsam sichtbar zu werden. Aufgrund seines Federverlustes, er war ja auch da schon so gut wie nackt, entwickelte sich sowas wie eine Federbalgzyste, die trocknete zwar wieder ein. Aber an anderer Stelle bekam er auch so eine Verdickung, auch diese verschwand irgendwann. Aber dann bekam er eine Verdickung am Flügel, die immer mehr wuchs. Auch verletzte er sich ständig am Flügel, wenn er mal wieder wegen seiner hektischen Art von der Stange plumpste.

Ich will das jetzt auch nicht mehr alles im Einzelnen erzählen. Gestern hatte er sich wieder verletzt, es gab eine Schmierblutung und ich tat etwas Bepanthen auf die Stelle. Kurze Zeit später bekam er Zuckungen am Flügel, und diese hörten nicht mehr auf. Es sah fast so wie spastische Zuckungen oder epileptische Zuckungen aus. Ganz seltsam und irgendwie unheimlich. Der Flügel zuckte immer hoch und runter. Er guckte schon ganz gequält drin.

Ich bin dann mit ihm zur Tierärztin gefahren und habe ihn einschläfern lassen.


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