Samstag, 15. März 2014

Color Ombrés von L‘Oréal Paris

Tja, ich habe mich richtig gefreut, als ich von trnd.com ein Bewerbungsticket für den Produkttest der Color Ombrés von L'Oréal Paris erhielt. Man sollte sich vorab für eine Farbe entscheiden, in der man gerne seine Haare im angesagten Dip Dye Look färben würde. Ich habe mich für die Farbe Rot entschieden, da sie am besten zu meinem dunkelbraunen Haar passt, denn ein Kupfer oder Blond wäre zu krass gewesen.

Angenehm überrascht war ich, als ich erfuhr, dass ich ausgewählt wurde und das Paket öffnete. Es war reichhaltig mit den verschiedenen Colorationen des Modetrends Color Ombrés bestückt.

Inhalt des Pakets:
1x L’Oréal Paris Préférence Color Ombrés Rot
Projektfahrplan mit spannenden Infos
Marktforschungsunterlagen zum Befragen von Freunden, Verwandten und Bekannten

Zum Weitergeben:
3 x L‘Oréal Paris Préférence Color Ombrés Rot
1 x L‘Oréal Paris Préférence Color Ombrés Kupfer
1 x L‘Oréal Paris Préférence Wild Ombrés 01
1 x L‘Oréal Paris Préférence Wild Ombrés 02



Man sollte die eine oder andere Haarfarbe dann auch im Bekanntenkreis zum Testen weitergeben. Das gestaltete sich gar nicht so einfach, denn der modisch aktuelle Dip Dye-Look bzw. Ombre Hair  ist anscheinend nur was für Mutige. So habe ich derzeit auch nur zwei zusätzliche Testerinnen erwärmen können, Color Ombrés ebenfalls zu testen.

Dip Dye / Haare im Ombre Look - was ist das?
Dieser angesagte Trend, bei dem die Haarspitzen bzw. das untere Drittel der Haare eine andere Farbe haben, ist nicht neu. Es gab ihn schon 2013, aber er setzt sich auch 2014 fort. Ist auch unter der Bezeichnung Ombré Hair oder Two-Tone Hair bekannt. Ombré Hair heißt "Schattenhaare" - als ob die eine Hälfte von der Sonne gebleicht oder "geküsst", die andere z.B. durch eine Kopfbedeckung dunkel geblieben ist. Lässt sich auch mit vielen weiteren Farben realisieren, hat dann aber mit Sonne und Schatten nichts mehr zu tun, sondern wäre dann eher Two-Tone oder Dip Dye (in Farbe getaucht).

Dafür hat L'Oréal zwei Produkte entwickelt:
PRÉFÉRENCE WILD OMBRÉS (sunkissed)
WILD OMBRÉ 01 (bei Hellbraunem bis Dunkelbraunem Haar)
WILD OMBRÉ 02 (bei Dunkelblondem bis Mittellbraunem Haar)
WILD OMBRÉ 04 (bei Hellblondem bis Blondem Haar)

PRÉFÉRENCE COLOR OMBRÉS (Farbe)
COLOR OMBRÉ RED (Rot)
COLOR OMBRÉ Copper (Kupfer)

Unverbindliche Preisempfehlung:
L‘Oréal Paris Préférence Color Ombrés:
7,99 Euro.

Mit diesem Zwei-Farben-Look habe ich schon lange geliebäugelt, ich habe mir Wochen vorher auch schon Gedanken gemacht, wie ich das am besten mache, welche Farbe. Deshalb kam mir der Test gerade recht. Auch wenn der 1. Versuch leider nicht geklappt hat, im Sinne von, dass die Farbe nicht durchgekommen ist., gebe ich nicht auf. Damit ist der Produkttest für mich nicht endgültig abgeschlossen. Ich finde die Farbe Rot immer noch so toll und möchte sie unbedingt haben, so dass ich demnächst einen zweiten Versuch starten möchte. Aber zunächst werde ich über den Test berichten.

Mein Testbericht
Nachdem ich mich für die Farbe Red, also ein kräftiges Rot entscheiden habe, breitete ich den Inhalt der Packung auf den Tisch aus.

Das ist in der Packung:
Expertenbürste
Entwickler-Creme + Auftrageklappe
Colorations-Creme
Farbglanz-Pflegebalsam
Professionelle Colorations-Handschuhe







Dann konnte es an die Arbeit gehen.
Die schwarzen dünnen Handschuhe angezogen.
Die Flasche mit der Entwicklerflüssigkeit geöffnet (Kappe abgezogen).
Die Tube mit der Coloration in die Entwicklerflüssigkeit gegeben.
Kappe wieder auf die Flasche gedreht und ordentlich geschüttelt.
Frisierumhang umgelegt.
Haare in dünne Strähne geteilt
Etwas von der flüssigen Coloration auf die Bürste gegeben
Die Bürste in meiner gewünschten Höhe angesetzt und langsam bis in die Spitzen gezogen.
Die Strähne danach etwas eingezwirbelt.

Das habe ich solange wiederholt, bis alle Haare eingefärbt waren.

Einwirkzeit: 35 Minuten waren angegeben. Diese habe ich auch ziemlich exakt eingehalten. Es stellte sich heraus, dass diese Einwirkzeit für meine Haarstruktur wohl etwas zu kurz war.
Danach die Farbe ausgewaschen.
Conditioner in die Haare eingeknetet, ein paar Minuten einwirken lassen und dann wieder ausgewaschen.

FERTIG!

Dann kommen wir mal zu meinem Eindruck und zum Ergebnis!

Auf den empfohlenen Allergietest vorher habe ich verzichtet, da ich meine Haare sowieso ab und zu coloriere und keine Probleme damit habe. Die schwarzen Handschuhe sollte man unbedingt benutzen, sind zwar etwas klein, aber mir passten sie, da ich schmale Hände habe. Die Expertenbürste ist leicht gebogen, so kommt man gut an die zu colorierende Haarpartie. Und dorthin gelangte sie auch ohne großes Tropfen. Der Geruch war für mich wie bei anderen Colorationen auch, leicht beißend zwar, aber das haut mich nicht mehr unbedingt vom Hocker, ich bin da nicht so zimperlich. Das Färben empfand ich als sehr einfach. Man brauchte ja nur die Spitzen bzw. das untere Drittel einfärben und ist schnell damit fertig. Zwei weitere Hände beim Helfen wären nicht schlecht, da man an die hintere Partie etwas schlecht herankommt und der farbige Ansatz ja in der gleichen Höhe wie an den Seiten sein sollte. Bei mir hat während der Wartezeit nichts getropft. Nach den 35 Minuten fing ich dann mit dem Auswaschen der Farbe an. Es hat etwas gedauert, bis das Wasser einigermaßen klar war. Danach wurde das Farbglanz-Pflegebalsam großzügig aufgetragen und einmassiert, damit die Farbe versiegelt wird. Das Balsam riecht im Gegensatz zur Coloration sehr angenehm. Da man nicht alles vom Balsam benutzt, hat man für die nächsten Haarwäschen noch etwas übrig.

Sowieso, der Inhalt der Farbe war sehr großzügig bemessen. Ich hatte noch sehr viel Farbe in der Flasche übrig, da ich nur schulterlanges Haar habe. Für die ganz lange Mähne würde es aber auch dicke reichen. Bis auf wenige Spritzer am und hinter dem Waschbecken gab es keine große Kleckerei im Bad.

Leider hat aber mein dunkelbraunes Haar die Farbe kein bisschen angenommen, also wäre ich damit kein Vorzeige-Objekt für meine Freunde, da man nichts sieht. Color Ombré Red ist zwar für Mittel- bis Dunkelbraunes Haar geeignet, aber das Farbergebnis hängt auch stark von der Struktur und von der Vorbehandlung der Haare ab. Auch wenn man Pflegeprodukte verwendet, kann das Haar die Farbe schwerer annehmen. Ich habe bei der letzten Haarwäsche eine Spülung benutzt und dazwischen einmal ein Stylingprodukt. Vielleicht sollte ich beim nächsten Testlauf die Haare vorher einmal nur mit Shampoo durchwaschen.




Ich habe aber gestern ein Feedback von einer anderen Person erhalten, der ich eine Packung gegeben habe. Sie hatte ein wenig mehr Glück als ich, aber sie hat eigentlich auch mit mehr gerechnet, z.B. dass die Haare so richtig knallrot werden wie auf der Packung. Bei ihr ist auch nur ein Schimmer zu sehen, wenn das Licht darauf fällt. Dabei hat sie die Haarfarbe sogar 40 Minuten einwirken lassen. Die Mittesterin hat mir folgende Fotos per Email zur Verfügung gestellt. Auf dem ersten Foto die Ausgangshaarfarbe, auf den weiteren Fotos Front- und Rückenansicht mit zwei unterschiedlichen Stylings (einmal glatt, einmal lockig).






Eine weitere Person, die sich auch für Ombré Red entschieden hat, wollte nicht den Dip Dye Look, da schon etwas älter, sondern hat die Coloration für Strähnchen verwendet. Das sieht gut aus. Leider wollte sie kein Foto von sich ins Netz stellen. Die Ausgangsfarbe war mittelbraun und die Strähnchen sind in einem warmen Rot, aber nicht aufdringlich rot, sondern recht natürlich.

Fazit: Ombré Hair zum selber färben finde ich gut. Wer seinem nicht ganz dunklem Haar ein besonderes ausgefallenes Flair verleihen möchte, färbt sich die unteren Haarlängen in einer anderen Farbe ein. Die Anwendung war sehr einfach, eigentlich schon fast selbsterklärend. Der Geruch war für eine Coloration im annehmbaren Rahmen. Die Einwirkzeit von 35 Minuten haben bei meiner Haarstruktur und Ausgangsfarbe leider nicht gereicht. Die mitgelieferte Spezialbürste sorgt für ein gleichmäßiges Auftragen ohne Kleckern.

Wie oben schon erwähnt, auch wenn es beim 1. Mal nicht geklappt hat, würde ich gerne noch einen Versuch starten, da mich die Anwendung überzeugt hat. Auch die Farbe, an den Stellen, wo sie durchgekommen ist, sehr schön ist. Danke an trnd.com und L'Oréal Paris.

Kommentare:

  1. Oh, sieht cool aus. Ich wusste gar nicht, dass es noch eine Kupfervariante gab. Hätt ich das nur vorher gewusst, hihi :)

    Das Ergebnis kann man erkennen, aber finde ich ein bisschen enttäuschend, du hattest bestimmt ein wenig mehr erhofft, kann wirklich daran liegen, dass deine Haare vorher schon zu dunkel gefärbt wurden oder du zu wenig Farbe in die Spitzen gearbeitet hast? Denn die Arbeit mit der Bürste fand ich viel zu wenig, da kommt die Farbe nur ganz bisschen auf die Haaroberfläche ran... Wirklich schade, dass die rote Variante nicht so überzeugen kann, wie die zum Aufhellen :/

    Liebe Grüße

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  2. Ja, das Rot wie auf der Packung hätte mir so richtig gefallen.

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