Donnerstag, 4. Juli 2013

Illy Filterkaffee - Produkttest

Irgendwann im Dezember wurde ich auf eine Aktion des italienischen Kaffeeherstellers Illy aufmerksam, aufgrund der Markteinführung von Illy Filterkaffee und man durfte sich eine Dose Illy Filterkaffee als Produktprobe anfordern. Ich kannte Illy Kaffee bereits als Espresso und war da auch sehr neugierig, wie wohl der Illy Filterkaffee schmecken würde. Es vergingen so um die drei Monate und ich habe gar nicht mehr damit gerechnet, doch eines Tages kam mit der Post eine Originaldose mit 250 Gramm Filterkaffee. Da ich gerade erst eine Kaffeepackung für meinen Vollautomaten geöffnet hatte, stellte ich die Dose erst einmal beiseite.

Als mein Kaffeevorrat zur Neige ging, holte ich den Illy Filterkaffee hervor und gab sie meiner Kaffeemaschine in Arbeit. Was dabei herauskam, könnt ihr etwas weiter unten lesen.





Zuerst einmal fällt die Dose in ihrer schlichten Eleganz auf. Sie ist aus dickwandigem Alublech, also nicht diese dünnen Blechbehälter, die so leicht eindrücken einzudrücken sind, das hier ist schon etwas besseres. Matt silberfarben ist sie, mit dem weißen Illy-Schriftzug auf rotem Grund versehen. Unten hat sie eine dunkelbraune Banderole, diese kennzeichnet die starke Röstung. Es gibt sie auch in der normalen Röstung.

Wenn man den Deckel abdreht, kommt als erstes nicht der Kaffee zu Vorschein, sondern eine Lasche mit der man noch einen dünnen Blechdeckel abziehen muss. Der Kaffee ist also wirklich einwandfrei vakuumverpackt und nicht anfällig für versehentliche Unfälle, bei der man die Verpackung des Kaffees auf- oder einreißt.

Das Kaffeepulver selber ist sehr dunkel in der Farbe und sehr fein gemahlen. Es duftet angenehm nach Kaffee mit einem Hauch von gutem Espressobohnen, die ja bekanntlich ihren eigenen Duft mitbringen. Ich benutze immer einen Kaffeeportionierer und mit diesem lässt sich der Kaffee leicht entnehmen und in die Filtertüte gleiten. Anschließend drücke ich das Kaffeemehl noch mit dem Löffel etwas fest, um noch mehr Geschmack herauszukitzeln. Natürlich benutze ich nur gefiltertes Wasser, denn bei Kaffee bin ich wirklich empfindlich, der muss schmecken.

Geschmackstest
Leider kann ich das Kaffeepulver nicht in den Kaffeepulver-Schacht meines Vollautomaten geben, da dieser irgendwie nicht funktioniert, das Kaffeepulver bleibt im Schacht und wird irgendwie nicht angesogen, daher bleibt mir nur der Test mit meiner normalen Melitta-Kaffeemaschine. Von dem Geschmack war ich angenehm überrascht. Ich dachte bei Illy immer irgendwie an Espresso und habe einen unglaublich starken Filterkaffee erwartet, aber der Kaffee war überraschenderweise angenehm mild und trotzdem intensiv im Geschmack. Die brennende Bitterkeit, wie man sie von einigen Billigkaffeesorten her kennt, fehlte hier völlig. Deshalb war der Kaffee für mich auch sehr gut verträglich. Und das nicht nur für den Magen, sondern auch vom Koffeeingehalt her war er mild. Ich trinke meistens eine Tasse und nach einer etwas längeren Pause die zweite. Bei der zweiten achte ich darauf, dass die Kaffeemaschine zwischendurch ausgeschaltet ist und mache sie erst kurz zuvor wieder an, sonst wird der Kaffee zu stark eingebrannt und schmeckt auch verbrannt. Oftmals schmeckt die zweite Tasse Kaffee dann nicht mehr ganz so gut, da das Aroma sich irgendwie verflüchtigt. Bei dieser Illy-Sorte ist mir das zum Glück nicht passiert. Auch nach einer Pause schmeckte die zweite Tasse noch genau so gut wie die erste. Ein eleganter und intensiver Kaffee, wie man es von einem guten Café her kennt und dass ohne High-End Kaffeemaschine.



Mit dieser Kaffeemaschine brühe ich immer meinen Filterkaffee auf.
Übrigens: Die Dosen kann man nach Entleerung bestimmt auch gut für andere Dinge verwenden.

Fazit: Ich bin ja begeisterte Kaffeetrinkerin, mein Kaffee muss kräftig sein und dennoch gut bekömmlich. Diese Gratwanderung schaffen nur wenige Kaffees. Illy Filterkaffee gehört eindeutig dazu und obwohl im Preis etwas teuer - die 250 Gramm-Dose kostet laut Illy ca. 8 Euro (im Illyshop derzeit 6 Dosen á 250 g = 47,94 Euro), werde ich mir vielleicht ab und zu mal eine Dose gönnen.

Danke an Illy, dass ich diesen tollen Kaffee testen durfte.

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