Donnerstag, 10. November 2011

Termin beim Hausarzt

War Dienstag bei meinem Hausarzt wegen der Erstbesprechung des Befundes und der Blutuntersuchung. Er hatte wohl vorher in der Klinik angerufen und mit meinem Chirurugen gesprochen. Natürlich drängen jetzt beide auf eine Zweit-OP.

An dem Tag ging es mir natürlich nicht so gut, da alles wieder hoch kam. Ich konnte es eigentlich die ganze Zeit so einigermaßen verdrängen/unterdrücken. Obwohl ich in den letzten Tagen auch ständig nach Infos über diese Krebsart im Internet gesucht und etliche Dokumente ausgedruckt habe. Mache mir jetzt so eine Mappe fertig und lasse mir trotz des Drängens der Ärzte einfach die Zeit, die ich brauche, um mich zu entscheiden.

Die Blutuntersuchung hat wohl ergeben, dass ich meine Jod-/Thyroxin-Dosis wie gehabt beibehalten kann. Habe nur ganz wenig eingenommen, da ich ja meine rechte Schilddrüse noch habe. Aber habe auch gelesen, dass es wichtig ist, genau diese zu entlasten, damit es nicht zu einer erneuten Knotenbildung und somit auch erneuten Krebsgefahr kommt.

Für alle die, die sich damit auskennen: Ich muss meinen TSH-Wert im Blut niedrig halten, also in einer latenten Überfunktion. Und die habe ich zur Zeit. In der Klinik hatte ich einen TSH von 0,05 - das ist schon fast extrem niedrig. (Niedrig heißt in diesem Fall Überfunktion).

Kommentare:

  1. Habe soeben erst diesen Bericht hier gelesen und wollte mal fragen, wie es mit Deiner Schilddrüsen-OP weiterging. Ich habe das gleiche Problem nämlich auch gerade. Ich habe vor 3 Wochen den kalten Knoten entfernt bekommen, der sich dann als böse herausgestellt hat. Jetzt habe ich eine einseitige Stimmbandlähmung und muss aber den Rest der Schilddrüse auch noch rausgemacht bekommen. Jetzt habe ich natürlich Angst, dass mein Stimmband sich nicht erholt und bei der nächsten OP das andere Stimmband auch nicht mehr funktioniert. Bitte berichte mir, wie es bei Dir war!

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    1. Also, bei mir ist das so ausgegangen, dass ich mich gegen eine Zweit-OP entschieden habe. Der Befund war zwar bösartig, aber laut Befund war es ein papilläres Mikrokarzinom follikulärer Variante und nur 1 mm groß, der innerhalb einer riesigen knotigen Schilddrüse steckte - also von dem Riesenknoten war nur 1 mm bösartig. Ich habe recherchiert und viele Infos ausgewertet. Ich lasse mich einmal jährlich per Ultraschall untersuchen und bis jetzt gibt es keine Auffälligkeiten.

      Ich habe eine logopädische Therapie, bestehend aus 10 Sitzungen gemacht und meine Stimme kam nach 6 Wochen wieder.

      Ich wünsche dir alles Gute, dass deine Stimmbandnerven sich auch bald erholen.

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    2. Vielen Dank für Deine schnelle Antwort! Ich hoffe auch, daß alles gut ausgehen wird.

      Viele Grüße (ich werde jetzt öfter mal in deinen Blog schauen).

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